
                   Bedienungsanleitung von REKURSI


            Ein Shareware- Programm von Holger Nassenstein






1  Einleitung

1.1  REKURSI

       REKURSI ist eine ganz normale Reversi-Implementation,  die nach 
       meiner  Meinung allerdings sehr sauber in GEM  eingebunden  ist 
       (mte auf jeder beliebigen Grafikkarte laufen,  und mit Multi-
       tasking  drfte es ebenfalls keine Probleme geben) - mit  einer 
       Einschrnkung:  REKURSI luft nicht in der niedrigen ST- Aufl-
       sung, weil der Bildschirm dafr zu klein ist. REKURSI hlt sich 
       strikt an GEM- Konventionen.  Das hat fr Sie den Vorteil,  da 
       Sie  kein Computer- Freak sein mssen,  um REKURSI bedienen  zu 
       knnen.  Eine Idee,  die hinter GEM steckt,  ist die,  da  das 
       Gaspedal immer rechts ist,  und die Kupplung immer  links.  Das 
       ist  unpolitisch gemeint (Hallo,  Hellmuud!).  Wenn  Ihnen  die 
       Oberflche  von REKURSI zu langweilig oder zu funktionell  ist, 
       dann beschweren Sie sich bei mir.

1.2  Copyright

       REKURSI ist Shareware (kostet Geld).  Ob REKURSI  eingeschrnkt 
       ist oder nicht,  spielt dabei keine Rolle.  Eingeschrnkte Ver-
       sionen von REKURSI drfen frei kopiert und weitergegeben werden 
       unter der Voraussetzung,  da immer der ganze Ordner mitkopiert 
       wird.  Uneingeschrnkte Versionen von REKURSI sind nicht Share-
       ware, nicht Public- Domain, und nicht frei kopierbar.

1.3  Wieviel kostet REKURSI?
 
       REKURSI  kostet schlappe 20.- DM.  Das ist sehr wenig  im  Ver-
       hltnis  zu  der Arbeit die in dem Programm  steckt.  Sie  sind 
       jetzt sicher verrgert,  wenn Sie fr Ihre PD- Diskette schon 8 
       oder 10,- DM bezahlt haben.  Das ist verstndlich,  nur erstens 
       ist es so,  da ich die berhhten "Bearbeitungsgebhren"  man-
       cher  PD-  Vertriebe nicht festlege,  zweitens sehe  ich  davon 
       natrlich  keinen  Pfennig.  berlegen Sie mal,  wie  hoch  die 
       Leistung eines PD- Vertriebs im Verhltnis zu der  Arbeit,  die 
       die  Programmierer  in so eine Diskette  investiert  haben,  zu 
       bewerten  ist.  Auerdem knnen Sie sich Ihre PD's ja auch  fr 
       3,- DM besorgen, oder in Mailboxen und bei Bekannten umsonst.

       Wenn Sie sich bei mir registrieren lassen,  und mir  zustzlich 
       2.-  DM  Rckporto  plus 1.- DM fr  eine  Diskette  zuschicken 
       (Schein  /  Briefmarken),  dann  bekommen Sie  als  Bonus  eine 
       uneingeschrnkte   und   registrierte   Version   von   REKURSI 
       geschenkt,  die  eine sehr hohe Spielstrke  hat.  Versprochen! 
       Auerdem bekommen Sie eine Anleitung mit Standardkombinationen, 
       mit  deren  Hilfe Sie einige Spielstrken von  REKURSI  knacken 
       knnen.

1.4  Sonderangebot

       Um  den Anreiz fr Sie,  sich registrieren zu lassen  noch  ein 
       bichen  zu erhhen,  mache ich Ihnen folgendes  Sonderangebot: 
       Zustzlich  bekommen Sie ein von mir programmiertes  Taschenre-
       chner- Accessory geschenkt, das folgende Features bietet:

        - Das  Programm ist als Fensterdialog ausgefhrt und  bentigt 
          keine einzige Dialogbox.

        - Es ist zu 100% tastaturbediendar.
        - Es  kann  als Programm oder Accessory gestartet  werden  und 
          bentigt kein Resourcefile.

        - Die  Bedienung  des Programms orientiert an  "normalen"  Ta-
          schenrechnern,  nicht an GEM.  Die Editiermglichkeiten sind 
          allerdings gegenber einem Taschenrechner verbessert.

        - Das  Programm funktioniert einwandfrei unter  MultiTOS,  und 
          ist Betriebsystem-,  Rechner- und Bildschirmunabhngig  pro-
          grammiert.  Es  gibt also die berechtigte Hoffnung,  das  es 
          auch unter beliebigen Multitasking- Aufstzen luft.

        - Es  beachtet  die  Prioritten der  Operatoren  (Punkt-  vor 
          Strichrechnung usw.).

        - Es  sind theoretisch unbegrenzt viele Klammerebenen  verfg-
          bar.   (d.  h.  der  freie   Arbeitsspeicher  des  Computers 
          begrenzt die Klammerebenen.)
 
        - In  den  Fliekommarechenarten ist die  Anzeige  16  Stellen 
          breit, intern wird mit 18 Stellen gerechnet.

        - Es  sind wesentlich mehr als die "wichtigsten"  naturwissen-
          schaftlichen Funktionen verfgbar.

        - Zustzlich  zu  den drei Fliekommamodi gibt es  vier  ganz-
          zahlige  Rechenmodi (Dez,  Hex,  Oct,  Bin),  in  denen  die 
          Booleschen Operatoren (mit Prioritten) verfgbar sind.

        - Anzeigenbreite (Bin) 32 Stellen, in den anderen ganzzahligen 
          Modi entsprechend.

       Ich glaube,  dieses Programm hat im Vergleich zu den Taschenre-
       chnern von Multifunktions- Accessories einiges zu bieten.

1.5  Vorsicht Vielkopierer / PD- Vertriebe

       REKURSI besitzt einen Linkvirencheck,  der auf Checksummenbasis 
       arbeitet.  Wenn beim Kopieren ein Schreibfehler auftritt,  dann 
       stimmen  die  Checksummen natrlich  nicht  mehr,  und  REKURSI 
       bricht den Startvorgang mit einer Fehlermeldung ab.
       Wer  so  eine  fehlerhafte  Diskette  von  einem  PD-  Vertrieb 
       bekommt, sollte sein Geld zurckverlangen.

1.6  Anmerkungen zur Dokumentation

       Ich  will noch ein paar Begriffe festlegen,  damit  Ihnen  beim 
       Lesen der Anleitung klar ist, wovon berhaupt die Rede ist.

        - GEM 1.xx Die hohen Versionsnummern, die Atari fr seine GEM- 
          Updates vergibt,  knnen Sie vergessen. Alle GEM- Versionen, 
          die mit Atari- Computern ausgeliefert werden,  basieren  auf 
          GEM  1.00,  das  1984 von Digital Research fr  Dosen-  PC's 
          entwickelt wurde.  Da Atari es sehr eilig hatte,  den ST auf 
          den  Markt zu werfen,  wurde GEM 1.00 mal schnell  portiert. 
          Die  nderungen,  die Atari an diesem GEM  vorgenommen  hat, 
          sind  selbst beim ROM- TOS des Falcon fast nur  kosmetischer 
          Natur.  Die grten nderungen waren beim TOS 1.4 eine  neue 
          Fileselect-Box, und bei TOS 3.05 / 2.05 ein neuer Desktop.
 
          Das heit nicht, da GEM 1.xx schlecht ist, im Gegenteil: Es 
          luft sehr stabil,  und ist im Vergleich zu Windows  schnell 
          und  gut  durchdacht.  Fr Programmierer hat  es  allerdings 
          einen  groen Nachteil:  Es macht viel  Arbeit,  die  einge-
          schrnkten Multitaskingfhigkeiten von GEM 1.xx voll  auszu-
          schpfen.         
       - Multitasking- Aufsatz:
          Damit  meine  ich Programme,  die den  Versuch  machen,  den 
          Multitaskingfhigkeiten  von GEM 1.xx ein bichen  Beine  zu 
          machen.  Zu nennen sind Mag!X,  und MultiGEM.  Es sind keine 
          neuen GEM- Versionen, sondern Aufstze.

        - MultiTOS 
          Das  neue  GEM von Atari.  Es basiert nicht  auf  GEM  1.00, 
          sondern auf X/GEM, das wie GEM 1.00 von Digital Research fr 
          PC's entwickelt wurde. MultiTOS ist im Gegensatz zu GEM 1.00 
          keine  schnelle Portierung.  Die Atari- Programmierer  haben 
          sich einige vielversprechende Gedanken zu X/GEM gemacht, und 
          zum Teil in die Tat umgesetzt. Unter Multitasking verursacht 
          die  Tatsache,  da  ein abstrzendes  Programm  meist  alle 
          anderen  Programme mitreit,  Kopfschmerzen und  ausgeraufte 
          Haare.  Hier  hat Atari entscheidende  Verbesserungen  ange-
          bracht. Nach soviel Lob eine Kritik: MultiTOS 1.00 ist alles 
          andere als fertig.  Ich glaube,  Atari sollte seinen  Kunden 
          gegenber so fair  sein, und die Versionsnummer von MultiTOS 
          von  1.00  in  0.xx ndern.  MultiTOS  1.00  ist  leider  so 
          langsam,  da  sogar ein Mausklick buchstblich in  Zeitlupe 
          erkannt  wird.  Es  wird  aber angeblich  mit  Hochdruck  an 
          MultiTOS  weitergearbeitet,  und da  ein  vielversprechender 
          Ansatz gemacht wurde, besteht Anla zur Hoffnung.
          Es  wird auch Zeit,  da Atari mal Ngel mit  Kpfen  macht, 
          schlielich  ist es bei Atari Tradition,  da gute Ideen  im 
          Ansatz  steckenbleiben. Warten wir also geduldig... .
          REKURSI nutzt Features von MultiTOS fr den Fall, da dessen 
          Geschwindigkeit irgendwann ertrglich wird.  Am Augenfllig-
          sten  ist  sicher,  da  auch im  Accessory-  Betrieb  unter 
          MultiTOS eine Menleiste angemeldet wird.
          Noch eine Kritik an MultiTOS:  Mausklicks in das  Fensterin-
          nere knnen auch an Fenster gemeldet werden,  die nicht ganz 
          oben sind.  Das wre sicher eine tolle Sache fr Fensterdia-
          loge,  aber  leider wird die Rechteckliste von der  Funktion 
          form_button () ignoriert,  dadurch wird das neue Feature fr 
          Dialoge unbrauchbar. 

2  Anleitung

2.1 Start 

       REKURSI kann als Programm oder als Accessory gestartet  werden, 
       (durch  ndern des Dateiextenders).  Wenn Sie ein  Programmicon 
       von  REKURSI auf dem Desktop haben,  knnen Sie das Icon  eines 
       Spiels  auf das Programmicon ziehen,  REKURSI schaut in  seiner 
       Kommandozeile nach,  ob ein Spiel bergeben wurde,  und ldt es 
       gegebenenfalls.  Alternativ  knnen  Sie  natrlich  auch  eine 
       Anwendung auf den Dateiextender "REK" anmelden. Ich habe einige 
       (auch  neuere) GEM- Programme gesehen,  die den Programmen  die 
       sie aufrufen, Mll bzw. Zeiger auf die Daten, die sie bei ihrem 
       eigenen Start bekommen haben,  bergeben.  REKURSI ffnet  nach 
       seinem  Start  also eventuell eine  Alertbox,  die  Sie  darauf 
       hinweist,  da das bergebene Spiel fehlerhaft sei,  obwohl Sie 
       REKURSI  ohne Parameter gestartet  haben.  Diese  Fehlermeldung 
       knnen Sie ignorieren.  
       Unter  MultiTOS kann es zu einer zweiten Fehlermeldung  kommen: 
       REKURSI versucht beim Start festzustellen,  ob es schon instal-
       liert  ist.  Wenn  Sie  mit zwei oder  mehr  REKURSI's  spielen 
       wollen,  dann  drcken  Sie in der Alertbox auf  OK.  Wenn  Sie 
       REKURSI als Accessory installiert haben,  und dann nochmal  als 
       Programm starten,  dann wird das leider nicht erkannt, weil die 
       neue  appl_search ()- Funktion von MultiTOS noch nicht  richtig 
       funktioniert.

2.2  Nach dem Start

Accessory oder Programm
       REKURSI versucht,  zwei Dateien nachzuladen,  "REKURSI.INF" ist 
       die Datei, in der sich die Default- Hkchen der Mens befinden, 
       und  "REK_ICON.RSC",  das  ist eine Datei,  aus der  Sie  ihren 
       Lieblingsspielstein   auswhlen  knnen.   Falls  "REKURSI.INF" 
       fehlt,  knnen  Sie die Datei erzeugen,  indem  Sie  "Parameter 
       speichern" anklicken. Wenn die Datei "REK_ICON.RSC" fehlt, dann 
       steht   nur  ein  Spielstein  zur  Verfgung.   Nheres   unter 
       "Spielsteine".
       Sie  haben  jetzt eine ganz normale  Dialogbox  vor  sich,  die 
       allerdings in ein GEM- Fenster gezeichnet ist.  Die Mens  sind 
       tastaturgesteuert,  die  Shortcuts halten sich an GEM-  Konven-
       tionen.  Zustzlich sind die wichtigsten Meneintrge ber eine 
       Funktionstastenleiste erreichbar.

 Accessory
       Unterhalb  des  Move- Balkens sehen Sie  eine  Menleiste,  die 
       einmal   mit   der  Maus  angeklickt   werden   mu,   um   sie 
       "aufzuwecken",  damit das Men nicht herunterklappt,  wenn  Sie 
       mit der Maus den Move- Balken erreichen wollen. Sie knnen alle 
       Fenster,  Icons,  und die Menleiste Ihres Hauptprogramms  wei-
       terbedienen,  und natrlich auch die Fenster von anderen Acces-
       sories, zum Beispiel das XCONTROL- Feld, oder TREEVIEW.
 
2.3  Spiel starten 

       Whlen Sie zuerst Ihre Spielstrke und den Modus,  mit dem  Sie 
       spielen wollen, nach dem Spielstart ist das nicht mehr mglich. 
       Sie finden beide Punkte in einem Dialog, der nach Anklicken von 
       "Optionen"-"Spielmodi..."  erscheint.  Wenn Sie das Spiel  noch 
       nicht kennen,  spielen Sie am Besten erstmal gegen den Computer 
       (Anfnger- oder Testspielstrke).
       So,  nach  einem Mausklick auf "neues Spiel starten" im  Spiel- 
       Men geht's los.  Auf dem Spielfeld sehen Sie jetzt zwei  weie 
       und  zwei  schwarze Steine.  In der Box rechts  sehen  Sie  den 
       aktuellen Spielstand.  Das Programm fordert Sie jetzt  auf,  zu 
       ziehen (das macht es brigens per Du).  Sie haben einen  Vorrat 
       von  Spielsteinen,  von  denen  Sie einen  auf  dem  Spielbrett 
       plazieren  mssen  (durch Mausklick auf ein  beliebiges  Spiel-
       feld).  Klicken  Sie mal auf ein Feld in einer Ecke des  Spiel-
       bretts.  - Das Programm meint,  hier knnten Sie nicht  setzen. 
       Sie knnen nur dann ziehen, wenn sich von dem Feld aus gesehen, 
       auf  das  Sie  setzen wollen,  in  mindestens  einer  von  acht 
       Richtungen einer Ihrer Steine befindet,  und wenn sich zwischen 
       diesem  Stein und Ihrem geplanten Feld mindestens  ein  Gegner-
       stein  befindet.  Ich  denke,  ich kann das  besser  mit  einer 
       Graphik erklren: 

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|   |   |   |   |   |   |   |   |  
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|   |   |   |   |   |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
---------------------------------   
|   |   |   | W | S |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   | S | W |   |   |   |   
---------------------------------   
|   |   |   | x |   |   |   |   |  Klicken Sie mit der Maus auf den   
---------------------------------  mit x gekennzeichneten Punkt. 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
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|   |   |   |   |   |   |   |   |  
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|   |   |   |   |   |   |   |   |  
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|   |   |   |   |   |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
---------------------------------   
|   |   |   | W | S |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   | W | W |   |   |   |   
---------------------------------  Hier konnten Sie setzen, einer der 
|   |   |   | W |   |   |   |   |  Computersteine ist Ihr Stein  
---------------------------------  geworden. 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
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|   |   |   |   |   |   |   |   |  
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|   |   |   |   |   |   |   |   |  
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|   |   |   |   |   |   |   |   |  
---------------------------------   
|   |   | x | W | S |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   | W | W |   |   |   |   
---------------------------------  das Programm setzt jetzt hier.  
|   |   |   | W |   |   |   |   |    
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
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--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
---------------------------------   
|   |   | S | S | S |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   | W | W |   |   |   |   
---------------------------------  das Ergebnis.  
|   |   |   | W |   |   |   |   |    
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
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|   |   |   |   |   |   |   |   |  
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|   |   |   |   |   |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   | W |   |   |  
---------------------------------   
|   |   | S | S | W |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   | W | W |   |   |   |  Das passiert, Wenn Sie hier setzen. 
---------------------------------    
|   |   |   | W |   |   |   |   |    
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
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--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   | W |   |   |  
---------------------------------   
|   |   | S | S | W | x |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   | W | W |   |   |   |  Der Computerzug... 
---------------------------------    
|   |   |   | W |   |   |   |   |    
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
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--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   | W |   |   |  
---------------------------------   
|   |   | S | S | S | S |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   | W | W |   |   |   |  ...und sein Ergebnis. 
---------------------------------    
|   |   |   | W |   |   |   |   |    
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
--------------------------------- 
|   |   |   |   |   |   |   |   |  
---------------------------------

Ein Tip:  Versuchen Sie mglichst schnell, eine Randposition oder noch 
besser eine Ecke zu erreichen, Sie knnen sich sicher  vorstellen, was 
bei folgendem Spielstand passiert:  

--------------------------------- 
| W | W | W | W | W | W | W | W |  
--------------------------------- 
| S |   |   |   |   |   | S | W |  
-------------------------------- 
| S |   |   |   |   | S |   | W |  
---------------------------------   
| S |   |   |   | S |   |   | W |  
--------------------------------- 
| S |   |   | S |   |   |   | W |  Ihr Zug... 
---------------------------------    
| S |   | S |   |   |   |   | W |    
--------------------------------- 
| S | S |   |   |   |   |   | W |  
--------------------------------- 
| x | S | S | S | S | S | S | W |  
---------------------------------

--------------------------------- 
| W | W | W | W | W | W | W | W |  
--------------------------------- 
| W |   |   |   |   |   | W | W |  
-------------------------------- 
| W |   |   |   |   | W |   | W |  
---------------------------------   
| W |   |   |   | W |   |   | W |  
--------------------------------- 
| W |   |   | W |   |   |   | W |  ... das Ergebnis. 
---------------------------------    
| W |   | W |   |   |   |   | W |    
--------------------------------- 
| W | W |   |   |   |   |   | W |  
--------------------------------- 
| W | W | W | W | W | W | W | W |  
---------------------------------



Noch ein Tip:  Versuchen Sie, mglichst so zu setzen, da das Programm 
Ihre  Spielsteine nicht berspringen kann.  Wenn Sie mit der  Amateur-
spielstrke spielen, werden Sie feststellen, da das Programm oft sehr 
wenig Spielsteine hat,  die sich strategisch gnstig in der Mitte  des 
Spielfeldes  befinden,  whrend Ihre Spielsteine rundherum  angeordnet 
sind. Das ist eine Situation, in der Sie oft nur Fehler machen knnen, 
da Sie Ihren Zug nicht verweigern knnen.

2.4  Spielende
       (drei Mglichkeiten) 
        - Weder Sie noch der Computer knnen einen Spielstein  setzen. 
          (Passiert  selten.)  
        - Der  Computer hat Sie schachmatt  gesetzt,  das  heit,  Sie 
          haben keinen Stein mehr auf dem Feld. (Kann eigentlich nicht 
          passieren,  da das Programm seinen Sieg hinauszgert.) 
        - Es sind alle 64 Felder besetzt.

       Das  war  die  Spielanleitung,  den Rest sollten  Sie  mit  der 
       Anfnger- Spielstrke selbst ausprobieren.


3  Die Fenster von REKURSI

3.1  Was suchen Alertboxen in Fenstern?

       GEM 1.xx 
          Normale  Alert-  und Dialogboxen blockieren  alle  laufenden 
          Programme. Das ist auf den alten GEM- Versionen lstig, wenn 
          Sie ein Accessory anwhlen wollen.

       MultiTOS / Multitasking- Aufstze 
          Unter  Multitasking werden die brigen Prozesse nicht  voll-
          stndig blockiert,  aber deren Bildschirmausgaben.  Trotzdem 
          ist das hier besonders rgerlich,  wenn im Hintergrund  z.B. 
          ein  Fraktal  berechnet wird.  Es denkt sicher  nicht  jeder 
          daran,  da  eine  Dialogbox geschlossen  werden  mu,  wenn 
          Programme im Hintergrund weiterlaufen sollen.
          Ein  heruntergeklapptes Men sperrt brigens ebenfalls  alle 
          Programme.

       REKURSI  bietet  hier die beste  (weil  einzigste)  Lsung:  Es 
       werden  alle  Alert-  und Dialogboxen  in  Fenster  gezeichnet. 
       Fenster- Alerts mssen die Menleiste sperren,  da entweder ein 
       Fehler  eingetreten ist,  oder es soll  erzwungen  werden,  da 
       irgendeine  Meldung  gelesen  wird.  Die  Fenster-  Alerts  von 
       REKURSI machen das Atari- untypisch:  Es werden alle  Mentitel 
       (auer  dem Titel ganz links) grau gezeichnet.  Dadurch  knnen 
       die Mens nicht herunterklappen.
       Wenn  Sie in der Dialogbox,  die nach dem Anklicken  des  Men-
       punkts  "Einstellungen" (Men Optionen) erscheint,  den  Button 
       "Alertboxen in Fenster zeichnen" aktivieren,  dann werden  fast 
       alle Alert- und Dialogboxen in GEM- Fenster gezeichnet.  Alert-
       boxen,  die unmittelbar nach REKURSI's Start erscheinen knnen, 
       drfen nicht in Fenster gezeichnet werden.  Das ist aber  nicht 
       weiter  tragisch,  da Sie diese Alertboxen normalerweise  nicht 
       sehen.

3.2  Modale und nichtmodale Dialoge

       REKURSI unterscheidet zwischen modalen und nicht- modalen  Fen-
       ster- Dialogen.  Modale Dialoge haben keinen Schlieknopf,  und 
       sperren  REKURSI,  alle  anderen Programme  bleiben  bedienbar. 
       Nicht- modale Dialoge besitzen einen Schlieknopf und  blockie-
       ren berhaupt  nichts. 

3.3  Die Bedienung von Fenster- Dialogen

       Bedient  werden  Fenster- Dialoge genau  wie  Dialogboxen,  den 
       unterstrichenen Buchstaben im Text eines Buttons erreichen  Sie 
       mit  der Alternate- Taste.  Die Check- und Radiobuttons  werden 
       auch dann aktiv,  wenn Sie in den Text rechts neben dem  Button 
       klicken. Abbruch- Buttons knnen alternativ mit der Undo- Taste 
       bedient werden.  Window- Closer werden als OK- Button interpre-
       tiert. Alle Fensterdialoge, in denen irgendwelche Parameter von 
       REKURSI verndern werden,  knnen Sie geffnet auf dem  Desktop 
       liegen lassen.
       REKURSI  wertet ein geffnetes Fenster wie seinen  OK-  Button, 
       solange bis Abbruch bettigt wird.  D.  h. der OK- Button eines 
       nichtmodalen Fensterdialogs ist eigentlich ein Dummy, da er nur 
       das  Fenster  schliet.  Der Abbruch- Knopf  hat  dagegen  eine 
       Funktion, er sorgt nmlich dafr, das der Status den der Dialog 
       vor dem ffnen hatte, wieder reaktiviert wird.


4  GEMINI

4.1  Ein Problem mit GEMINI 

       GEMINI  verndert  eine  wichtige  Environment  Variable,   die 
       gebraucht  wird,  damit Programme ihren Dateipfad  herausfinden 
       knnen.  Wenn  Sie  GEMINI als Autostart-  Programm  angemeldet 
       haben,  kann dadurch das Laden einer Resource eines  Accessorys 
       fehlschlagen.  Auerdem werden fters *.INF oder *.CFG- Dateien 
       nicht gefunden.
       Dem    knnen   Sie   abhelfen:    Suchen   Sie    die    Datei 
       "x:\GDIST121\GEMINI\MUPFEL.MUP".  Laden Sie sie mit einem Text-
       editor oder einer Textverarbeitung. In der zweiten oder vierten 
       Zeile   der  Datei  finden  Sie  den  Eintrag:   "setenv   PATH 
       'x:\,${GDISTDIR}bin,". ("x" steht fr ein beliebiges Laufwerk.) 
       Fgen direkt hinter dem ersten Apostroph Ihr Bootlaufwerk  ein. 
       Das   Ganze  sollte  dann  etwa  so  aussehen:   "setenv   PATH 
       c:\,x:\,${GDISTDIR}.bin". Wenn Sie die Datei mit einer Textver-
       arbeitung geladen haben,  dann mssen Sie sie als ASCII-  Datei 
       abspeichern.  Damit GEMINI die nderung bernimmt,  fhren  Sie 
       noch einen Doppelklick auf "MUPFEL.MUP" aus.
       REKURSI  findet  seine  Dateien  auch,  wenn  die  Environment- 
       Variable so bleibt.  Das ganze soll nur ein Tip sein,  um rger 
       mit GEMINI zu vermeiden. 

4.2  GEMINI und REKURSI

       Wenn  Sie REKURSI als Accessory gestartet  haben,  dann  werden 
       Tastatur-Shortcuts,  die REKURSI nicht kennt, an GEMINI weiter-
       geleitet,  und  die Fenster von REKURSI werden in die  Fenster-
       verwaltung von GEMINI aufgenommen.  Sie knnen alles,  was  Sie 
       auf dem Desktop von GEMINI finden,  in ein Fenster von  REKURSI 
       ziehen,  REKURSI sucht dann in dem bergebenem Pfad nach  einer 
       Datei mit dem Extender *.REK, das ist der Default- Extender fr 
       ein Spiel.  Auerdem knnen Sie REKURSI ffnen, indem Sie einen 
       Doppelklick  auf  ein  Icon von  REKURSI  ausfhren.  Wenn  Sie 
       REKURSI beim Start Parameter mitgeben wollen,  brauchen Sie nur 
       ein Spiel auf das Icon von REKURSI zu ziehen.  Sie mssen  aber 
       eine Anwendung auf REKURSI.ACC anmelden,  und "immer  Parameter 
       bergeben" anwhlen.


5  REKURSI's Menleiste

5.1  Men "Datei"

5.1.1  Laden... ([F5] oder [CONTROL][O])
 
       Ein vorher abgespeichertes Spiel kann geladen werden. Bei allen 
       'Starten'-,  'Speichern'-, oder 'Laden'- Kommandos werden smt-
       liche  Programmparameter  inclusive Hintergrund- Farben  und  -
       Rastern mit abspeichert bzw.  eingestellt.  Ein geladenes Spiel  
       enthlt intern ein "REKURSI.INF"- File. Nheres dazu folgt noch 
       unter 'Parameter sichern'.

5.1.2  Sichern ([CONTROL][S])
       Das letzte geladene oder abgespeicherte Spiel wird ohne Filese-
       lect- Box und ohne Rckfrage berschrieben. 

5.1.3  Sichern als... ([F6] oder [CONTROL][M])
       Es erscheint die Fileselect- Box,  Sie sollten jetzt einen Pfad 
       angeben, unter dem der momentane Spielstand abgespeichert wird. 
       Das Programm schlgt Ihnen den Dateiextender "*.REK" vor (nicht 
       zwingend). Wenn Sie einen Dateipfad eintippen, dann sollten Sie 
       allerdings irgendetwas  auer Spaces angeben. 

5.1.4  ffne Spielbrett ([CONTROL][B])
       Der Menpunkt hat genaugenommen eine Dummy- Funktion,  da  alle 
       Meneintrge,  die  Ausgaben in das  Spielbrettfenster  machen, 
       dieses ffnen falls es geschlossen ist.  Er dient praktisch nur 
       zur Orientierung, und ist grau gezeichnet, falls das Spielbrett 
       geffnet ist.

5.1.5  Fenster wechseln ([CONTROL][W])
5.1.6  Fenster schlieen ([CONTROL][U])
       Die Menpunkte sind aktiv,  wenn mehr als ein REKURSI-  Fenster 
       geffnet  ist.  Wenn  das Spielbrett- Fenster  oben  ist,  wird 
       "Fenster schlieen" abgeschaltet.

5.1.7  Linkvirencheck... ([ALT][V])
       Wird REKURSI gestartet, fhrt es den Linkvirencheck automatisch 
       durch und bricht den Start ab,  falls etwas nicht  stimmt.  Der 
       Linkvirencheck berprft die Dateilnge von REKURSI, und bildet 
       drei verschiedene Prfsummen.  Die Prfsummen stimmen natrlich 
       auch dann nicht mehr,  wenn beim Kopieren von REKURSI auf  eine 
       Diskette oder Partition ein Schreibfehler aufgetreten ist. Also 
       erstmal keine Panik, wenn REKURSI sich nicht starten lt.
       Der Linkvirencheck berprft brigens nur die Programmdatei auf 
       der Diskette, wenn sich nach dem Start ein Virus im Speicher an 
       REKURSI anhngt, dann bemerkt der Linkvirencheck das nicht.

5.1.8  Programm beenden ([CONTROL][Q])
       Wurde  REKURSI  als Accessory gestartet,  und ein  Spiel  luft 
       gerade,  dann  wird der Spielstand in den  Arbeitsspeicher  des 
       Computers   gerettet.  Sie knnen also jederzeit Abbrechen  und 
       Weiterspielen, vorausgesetzt, Sie haben nicht zwischendurch die 
       Reset- Taste bettigt.  Im Accessory- Betrieb bewirkt der Start 
       oder das Ende einer Haupt- Applikation whrend eines  laufenden 
       Spiels dasselbe wie "Programm beenden".
       Der  Window-  Closer  von  REKURSI hat  leider  in  einem  Fall 
       dieselbe  Funktion  wie "Programm beenden".  Das ist  dann  der 
       Fall,  wenn  die Menleiste von REKURSI im Spielbrett-  Fenster 
       ist,  und REKURSI als Programm gestartet wurde.  Window- Closer 
       sollten  eben Window- Closer sein,  und nicht  als  Programmab-
       bruch-  Knopf  mibraucht werden,  das ist hier aber  nicht  zu 
       vermeiden.


5.2  Men "Spiel"

5.2.1  Zugvorschlag ([F1] oder [HELP])
       Das Programm berechnet Ihren nchsten Zug (in derselben  Spiel-
       strke,  in der die Computerzge berechnet  werden).  berlegen 
       Sie,  ob Sie den Vorschlag so fr sinnvoll halten, der Computer 
       ist nur eine Addiermaschine.
       Wenn  Sie  beim  selben Spielstand  mehrmals  die  Help-  Taste 
       drcken, dann kann es passieren, da REKURSI Ihnen verschiedene 
       Zugvorschlge macht. Das ist normal, weil der Spielealgorithmus 
       zwischen gleichwertigen Zgen zufllig auswhlt. hnliches gilt 
       fr die Undo- Taste.

5.2.2  Zug zurck ([F2] oder [UNDO])
       Nicht verfgbar im Modus "zwei Spieler".  Kleines Handicap  fr 
       Leute, die unfair spielen.

5.2.3  Zug vor ([F3])
       ist nach "Zug zurck" aktiv.

5.2.4  Ich kann nicht ziehen ([F4])
       Wenn Sie meinen,  Sie knnten nicht ziehen, [F4] drcken, sonst 
       geht das Spiel nicht weiter.

5.2.5  Farben tauschen ([SHIFT][C])
       Nicht im Modus "zwei Spieler". Ist auch nicht sinnvoll.

5.2.6  neues Spiel starten ([F7])
       kein Kommentar.

5.2.7  letztes Spiel starten ([F8])
       Dieser Meneintrag ist aktiviert,  wenn Sie ein laufendes Spiel 
       mit  "Spiel  beenden" abgebrochen haben,  oder wenn  ein  Spiel 
       geladen wurde.

5.2.8  Trash starten ([F9])
       Der Menpunkt ist aktiv,  wenn ein Spiel gelscht  wurde.  Mg-
       lichkeiten ein Spiel zu lschen,  gibt es  viele,  z.B.  "neues 
       Spiel  starten"  oder "Spiel laden".  Wenn  Sie  den  Menpunkt 
       anwhlen  wird das letzte gelschte Spiel  gestartet,  und  ein 
       eventuell gerade laufendes Spiel wandert in den Trash. Wenn Sie 
       wollen,  knnen Sie mit dieser Funktion also gleichzeitig  zwei 
       Spiele bedienen.

5.2.9  Mitschrift abspielen ([SHIFT][F8])
       Ist  aktiv,  wenn  "letztes Spiel starten"  aktiviert  ist,  im 
       Gegensatz zu "letztes Spiel starten" auch dann,  wenn das Spiel 
       schon zu Ende gespielt war.
       Der Grund: Mit "Mitschrift abspielen" knnen Sie sich ein Spiel 
       nochmal Zug fr Zug ansehen, und vielleicht herausfinden, warum 
       Sie das Spiel gewonnen oder verloren haben.  Die Tasten die Sie 
       dafr brauchen, sind [F2] und [F3].

5.2.10  Spiel beenden ([F10])
       siehe [F8].


5.3  Men "Optionen"

5.3.1  Geschwtzigkeit... ([ALT][G])

Kommentare:
       Wenn  Sie  die Kommentarfreudigkeit  von  REKURSI  nervt,  dann 
       stellen  Sie sie geringer ein.  Wenn "keine"  eingestellt  ist, 
       dann  weist  das Programm Sie nicht darauf  hin,  da  Sie  auf 
       dieses oder jenes Feld nicht setzen knnen.

Spielernamen:
       Wenn Sie nicht wollen, da das Programm Sie dauernd mit Spieler 
       oder Zocker anspricht, dann tippen Sie hier Ihren Namen ein.

Funktion wrde Spiel lschen:
        - "keine Warnung" 
          Vorsicht, nur fr absolute REKURSI- Kenner. 

        - "Warnung bei absolutem Spielverlust" 
          REKURSI  warnt  Sie  nur vor  dem  absoluten  Verlust  eines 
          Spiels,  das heit,  Sie haben eine Funktion angewhlt,  die 
          das   Spiel lschen wrde,  es befindet sich aber schon  ein 
          Spiel im Trash.  Die Mlleimerfunktion von REKURSI kann  nur 
          ein Spiel aufnehmen.

        - "zustzliche Warnung bei Trashcan" 
          Zustzlich  zu  der  Warnung unter  "Warnung  bei  absolutem 
          Spielverlust" gibt es noch eine Warnung bei jeder  Funktion, 
          die ein Spiel lschen bzw.  in den Trash verfrachten  wrde. 
          Diese  Option scheint auf den ersten Blick vielleicht  sinn-
          los,  ich rate Ihnen aber, diese Einstellung zu whlen, wenn 
          Sie  REKURSI noch nicht kennen,  da es  viele  Mglichkeiten 
          gibt,  ein  laufendes Spiel zu lschen.  Da ein  Spiel  bei 
          Programmende gelscht wird, ist sicher jedem klar. Bei einem 
          Wechsel  des Spielfelds wird ein laufendes  Spiel  ebenfalls 
          gelscht, was fr viele sicher nicht selbstverstndlich ist.


5.3.2  Einstellungen... ([ALT][C])

Menzeile immer im Fenster:
       In  folgenden Fllen wird die Menzeile normalerweise nicht  in 
       das Spielbrettfenster gezeichnet:
       1. Programmbetrieb unter allen GEM- Versionen.
       2. Unter MultiTOS im Accessorybetrieb.
       Mit  dem Button 'Menzeile immer im Fenster' knnen  Sie  diese 
       Defaulteinstellung ndern.  Sinnvoll ist das im Programmbetrieb 
       unter  MultiTOS und Multitasking-  Aufstzen.
       Dieser Button ist brigens einzigste, dessen Auswirkungen nicht 
       sofort auf dem Bildschirm beobachtet werden knnen.  Sie mssen 
       Sie den Button anklicken,  danach "Parameter sichern" anwhlen, 
       das Programm beenden,  und dann neu starten.  Das ist  umstnd-
       lich,  aber  nicht zu ndern,  weil GEM sonst uerst  confused 
       reagiert.

Alertboxen in Fenster zeichnen:
       Wenn Sie das langsame Bildschirmredraw der GEM- Fenster  nervt, 
       knnen  Sie  mit  dieser Option die  Alertboxen  als  "normale" 
       Flydials ausfhren lassen.  REKURSI hilft dem  Bildschirmredraw 
       durch  ein  internes Smartredraw allerdings  auf  die  Sprnge. 
       Unter Multitasking ist es in jedem Fall sinnvoll,  die Alertbo-
       xen in Fenster zeichnen zu lassen.

Spielsteine animiert setzen:
       Wenn  der  Button  aktiviert ist,  dann  gibt  es  eine  kleine 
       Animation beim Setzen der Computerspielsteine.

Grow/Shrinkboxen zeichnen:
Ping, wenn Spielzug berechnet:
       Die  beiden Buttons habe ich eingefhrt,  weil die  Funktionen, 
       die sie ein oder ausschalten, letztlich Geschmacksache sind.

Blitter benutzen:
CPU- Cache einschalten:
       Sollten  grau gezeichnet und nicht anwhlbar  sein,  wenn  kein 
       Blitter  bzw.  keine CPU >= 68020 vorhanden ist.  Wenn  Sie  im 
       XCONTROL- Fenster den Blitter- oder CPU- Status ndern,  knnen 
       Sie bei geffnetem Einstellungs- Fenster beobachten,  wie   die 
       entsprechenden Buttons Online neu gezeichnet werden.  Das sieht 
       lustig aus,  und zeigt,  da die Multitasking- Fhigkeiten  von 
       GEM 1.xx gar nicht so stark eingeschrnkt sind.

Parameter automatisch speichern:
Spiel automatisch speichern:
       Bei Programmende wird ein noch nicht beendetes Spiel  abgespei-
       chert,   bzw.   alle   Einstellungen   werden  in   die   Datei 
       "REKURSI.INF" geschrieben.

Kontrolle fters mal abgeben:
       Diese  Funktion  ist eigentlich nur  in  den  uneingeschrnkten 
       Versionen  von  REKURSI sinnvoll.  Mit ihr kann  REKURSI  einen 
       Spielzug  im Hintergrund berechnen.  Das funktioniert auch  auf 
       GEM 1.xx ohne Multitaskingaufsatz.  Ist getestet mit  folgenden 
       Sorgenkindern: 1ST Word, Tempus, Pure- C Compiler.
       Wenn  ein Spielzug berechnet wird,  knnen Sie das Fenster  von 
       REKURSI brigens schlieen.  Es wird automatisch geffnet, wenn 
       die Berechnung beendet ist.
       Die  Funktion ist abschaltbar,  weil die Berechnung eines  Zugs 
       natrlich  gebremst  wird (unter GEM 1.xx  nicht  stark,  unter 
       MultiTOS 1.00 unglaublich).

5.3.3  Spielmodi... ([ALT][M])
 
       Hier  knnen Sie Spielmodus,  -Strke,  und die  Spielfeldgre 
       vorgeben.  Wenn ein Spiel luft,  dann sind alle Buttons  auer 
       den Knpfen fr die Spielfeldgre deaktiviert.

5.3.4  Hintergrund... ([ALT][H])

       Hier  knnen Sie Hintergrund- Raster und -Farbe des  Spielfeld- 
       Fensters  und  des  Spielfeldes  ndern.  Die  Popupmens,  die 
       erscheinen, wenn Sie einen Farb- Button anklicken, zeigen genau 
       die 16 Farben an, die ein GEM- Object maximal annehmen kann. Es 
       wird  nicht  beachtet,  ob der Bildschirm berhaupt  16  Farben 
       darstellen kann,  weil das Programm sonst mindestens drei  ver-
       schiedene Popupmens verwalten mte.  Ich glaube,  da  jeder, 
       der  ST- Middle benutzt wei,  da nur vier Farben  darstellbar 
       sind.  Auerdem ist die tatschlich dargestellte Farbe von  der 
       gewhlten Farbintensitt abhngig.

5.3.5  Spielsteine... ([ALT][T])

       Wenn  Ihnen der Default- Spielstein von REKURSI nicht  gefllt, 
       dann  knnen  Sie  hier  einen  anderen  Spielstein  auswhlen. 
       Auerdem  knnen  Sie  die  Vorder-  und  Hintergrundfarbe  des 
       Spielsteins ndern.
       Wenn Sie einen Iconeditor und ein RCS besitzen, dann knnen Sie 
       "REK_ICON.RSC" beliebig erweitern.  Die Icons mssen ein Raster 
       von 32 * 32 haben,  Text knnen Sie setzen wo Sie   wollen.  Es 
       drfen sich nur Icons in den Dialogboxen befinden,   die  erste 
       Dialogbox ist fr die groen Icons reserviert. Die Icons in der 
       zweiten  Dialogbox wirken auf normalen  Bildschirmen   plattge-
       drckt,   sie  sind  fr  die  Bildschirmauflsung  ST-  Middle 
       gedacht,  und haben ein Raster von 32 * 16.  ST- Middle ist die  
       einzigste  Bildschirmauflsung,  die  so ein  seltsames  Hhen- 
       Seitenverhltnis hat, und wird sicher nicht mehr oft benutzt.

       Wettbewerb:  Wer mir mindestens 10 schne Icons (nicht fr  ST- 
       Middle)  zuschickt,  bekommt eine uneingeschrnkte Version  von 
       REKURSI umsonst.  Bei 100 Icons ist Schlu,  wer zuerst  kommt, 
       mahlt.

5.3.6  Parameter sichern ([ALT][S])
       Speichert den Status aller Check- und Radiobuttons,  sowie  der 
       Popupmens in die Datei "REKURSI.INF" Nicht abgespeichert  wird 
       der gewhlte Spielstein,  sowie seine Raster- und  Hintergrund-
       farbe.

5.3.7  Parameter laden... ([ALT][L])
       ffnet  die  Fileselect- Box,  und ldt die  angegebene  Datei. 
       Diese  sollte "REKURSI.INF" heien.  Ist dem  so,  werden  alle 
       Programmparameter  entsprechend  eingestellt.  Wenn  ein  Spiel 
       luft, ist der Menpunkt deaktiviert. 

6  Risiken und Nebenwirkungen

6.1  Risiken (Eine Bitte an die Benutzer von REKURSI)
       In der Anleitung war fters von beliebigen  Bildschirmen,  TOS- 
       Versionen, und -Atari Computern die Rede, ich bin aber nicht in 
       der  Lage auszutesten,  ob das wirklich alles so  funktioniert, 
       ich besitze nur einen Computer und einen Bildschirm.
       Speziell bei den verschiedenen Betriebsystemversionen fr Atari 
       Computer steckt der Teufel im Detail,  TOS 1.00/1.02 z.B. haben 
       mehr Fehler als ein Hund Flhe.  Falls irgendwelche unerklrli-
       chen  Phnomene  mit den TOS- Versionen  1.00,  1.02  und  1.04 
       auftreten, besorgen Sie sich die entsprechenden Patchprogramme: 
       POOLFIX.PRG, FOLDR100.PRG und TOS14FIX.PRG. Das gilt aber nicht 
       nur fr REKURSI,  sondern fr alle Programme.  Die Fehler,  die 
       mit  diesen TOS- Versionen auftreten knnten sind  bekannt:  40 
       Ordner- Fehler und "Out of internal Memory".  Soweit ich  wei, 
       wird  "Out of internal Memory" bei TOS 1.04  als  Fehlermeldung 
       auf den Bildschirm geschrieben,  und bei TOS 1.00/1.02 zeigt er 
       sich als "Gardinenabsturz".
       Melden Sie sich bei mir,  um Kommentare, Anregungen und Fehler-
       berichte  ber  REKURSI  loszuwerden.  Sie  drfen  auch  ruhig 
       "meckern",  ich  kann REKURSI nur dann Ihren Wnschen  entspre-
       chend ndern wenn ich wei, was Ihnen nicht gefllt.
       Getestet  habe  ich REKURSI auf einem Mega- St4 mit  einer  PAK  
       68/2  (Prozessorkarte  mit  einem 68020)  unter  TOS  2.06  und 
       MultiTOS,  und mit der Bildschirmauflsung ST- High.  Wenn  mir 
       jemand  ein besonders tolles Protokoll zuschickt,  dann  knnte 
       ich mich auch dazu durchringen,  eine uneingeschrnkte  Version 
       zu verschenken.

6.2  Wechselwirkungen
       REKURSI  luft mit allen sauber geschriebenen GEM-  Programmen, 
       ein wenig unsauber darf es auch sein,  z.B.  TEMPUS,  oder alte 
       Versionen von 1ST WORD. Atari- untypischerweise sind immer alle 
       sauber geschriebenen Programme uneingeschrnkt bedienbar.
 
6.3  Unvertrglichkeiten

6.3.1  Der TT- Desktop
       Der Desktop von TOS 2.06 (TT- Desktop) provoziert wilde  Fehler 
       mit den Fenstern von Accessories.  Deren Fenster werden  offen-
       sichtlich  ignoriert,  soda  das  Ziehen eines  Icons  in  ein 
       Accessory-  Fenster einen durchschlagenden Effekt auf das  dar-
       unterliegende Desktop- Fenster hat.  Das passiert sogar mit dem 
       XCONTROL-  Fenster.  Ich teste meine Accessories  schonmal  mit 
       einer uralten Version von 1ST WORD,  die aus einer Zeit stammt, 
       als noch niemand wute, da Accessories berhaupt Fenster haben 
       drfen.   1ST  WORD vertrgt sich nicht besonders  mit  anderen 
       Prozessen,  es krallt es sich z. B. allen verfgbaren Speicher, 
       aber so einen Mist wie mit dem ATARI- Desktop habe ich noch bei 
       keinem GEM- Programm gesehen.

6.3.2  Die Shell des Lindner- TeX
       Die  TeX-  Shell  V.3.72  schickt  Accessories  scheinbar  eine 
       selbstgestrickte  AC_CLOSE-  Meldung zu,  schliet  aber  nicht 
       deren Fenster.  Der Fehler tritt auf,  wenn in der Shell Acces-
       sory-  Fenster geffnet auf dem Desktop liegen,  und dann  z.B. 
       der  Editor aufgerufen wird.  Der Fehler fhrt  dazu,  da  die 
       Fenster  nach  erneutem Aufruf der Shell als  "Leichen"  herum-
       liegen.
       Wahrscheinlich  haben  die Programmierer der Shell  den  Fehler 
       inzwischen beseitigt.  

6.4  Gegenanzeigen

       Die  an  dieser Stelle blichen Bemerkungen  ber  Haftungsaus-
       schlu usw.  verkneife ich mir,  ich halte es fr sehr  unwahr-
       scheinlich,  da REKURSI an Ihrem Computer irgendetwas  kaputt-
       macht. Dagegen will ich Sie dringend vor Spielsucht warnen! Ich 
       glaube,  da man/frau eine groe Leidenschaft entwickeln  kann, 
       so eine dumme Addiermaschine zu besiegen.

       1. Vergessen  Sie  nicht,  da Computer sehr schnell  und  sehr 
          fehlerfrei addieren knnen.
       2. Lassen Sie sich registrieren, dann bekommen Sie von mir eine 
          Anleitung  mit  Tips  und  Standardkombinationen,  das  kann 
          Verzweiflungstaten vorbeugen.

6.5  Nebenwirkungen (Fehler)

       Ein  einziger Bug ist mir bis jetzt bekannt:  Wenn REKURSI  mit  
       dem Dateiextender *.AC?  von CHAMELEON nachgeladen wurde,  dann 
       hat es unter Umstnden einige Schwierigkeiten,  seinen  eigenen 
       Dateipfad  herauszufinden.  Abhilfe:  Starten sie  REKURSI  als 
       Programm  oder  als  "richtiges"  Accessory,   oder  laden  Sie 
       REKURSI.ACX  mit dem Pfad A:\ oder C:\,  dann funktioniert  die 
       Suche nach dem Dateipfad einwandfrei.
       Zustzlich zu diesem Problem gibt es einige Programme, die Mll 
       in  der Kommandozeile bergeben,  und / oder  die  Environment- 
       Variable  PATH= verstellen,  und / oder smtliche  Defaultpfade 
       auf sich selbst zeigen lassen.
       Folgen  :  Der Virencheck ist in jedem Fall an  den  originalen 
       Dateinamen "REKURSI" gebunden,  und es werden nur die  Extender 
       "PRG" und "AC?" erkannt. Die Datei "REKURSI.INF" darf ebenfalls 
       nicht umbenannt werden. Die einzige Datei, die einen beliebigen 
       Namen  / Extender haben darf,  ist ein Spiel.  Das ist  schade, 
       aber Fehler von anderen Programmierern kann ich nicht korrigie-
       ren.

6.6  Rechenzeit

       Die  Rechenzeit  bleibt in allen Spielstrken  in  ertrglichen 
       Grenzen,  auer  bei  der  Feldgre  10 *  10  in  der  Profi- 
       Spielstrke.  Eigentlich  knnte ich den Menpunkt  bei  dieser 
       Feldgre deaktivieren,  aber vielleicht ist die Rechenzeit auf 
       einem 68030 akzeptabel.
       In  der  Profispielstrke werden brigens bei  jedem  Zug  64^5 
       (Feldgre 8 * 8) theoretische Zugmglichkeiten durchgerechnet, 
       das ist eine beeindruckende Zahl, und die Rechenzeit ist sicher 
       verhltnismig  kurz.  Absolut gesehen braucht ein  68020  fr 
       diese Spielstrke nie lnger als 90 Sekunden ("Kontrolle fters 
       abgeben" abgeschaltet). Meine ungenaue Aussage kommt daher, da 
       die  Rechenzeit sehr stark mit der Anzahl von  Zugmglichkeiten 
       variiert.
       Auerdem  ist Rechenzeit natrlich abhngig von  besetzten  und 
       leeren Feldern,  das heit,  auch ein 68000 P8 wird oft mit  10 
       Sekunden  Rechenzeit auskommen.  Die Rechenzeit sinkt  brigens 
       (unabhngig  von der Anzahl besetzter Felder)  drastisch,  wenn 
       Sie dafr sorgen,  da dem Computer nur wenig  Zugmglichkeiten 
       offen bleiben.  Das ist auch eine sehr gute Strategie, wenn Sie 
       gegen das Programm zu gewinnen wollen, was sicher nicht einfach 
       ist.


7  REKURSI bersetzen

       Bis jetzt gibt es REKURSI leider nur in deutsch.  Schn wre es 
       natrlich,  wenn  REKURSI auerdem  in  englisch,  franzsisch, 
       nederlands,  spanisch, italienisch... verfgbar wre. Das ber-
       setzen  von REKURSI stellt technisch gesehen kein Problem  dar, 
       da  alles (Strings,  Alertboxen) im Resourcefile  untergebracht 
       ist.  Erstellt habe ich das Resourcefile mit Interface.  Da die 
       Alertboxen zum Teil breiter als unter GEM sind,  wird es einige 
       RCS  geben,  mit  denen REKURI's  Alertboxen  nicht  bearbeitet 
       werden knnen.
       Meldet  euch bitte zahlreich bei  mir,  liebe  bersetzerInnen, 
       auch  wenn  ihr  euch mit  Resource-  Construction  Sets  nicht 
       auskennt.  Das  bersetzen  dieser Anleitung wird  auch  einige 
       Arbeit  machen,  und  die kann natrlich  von  mehreren  Leuten 
       erledigt werden.  ber eine Beteiligung an dem Sharewarebeitrag 
       knnen  wir uns sicher einigen.  Ich erwarte allerdings  nicht, 
       da ich von der 'Vermarktung' reich werde, da nur die wenigsten 
       Leute Strategiespiele spielen. Ihr mt also damit rechnen, da 
       das  bersetzen  von REKURSI zum Teil eine ideelle  Sache  sein 
       wird.


 
8  Der Urheber von REKURSI


       - lt sich am Telefon duzen, und hat die Telefonnummer 

                            06406 / 72389

       - und die Adresse: 

                          Holger Nassenstein 
                          Lollarer Strae 46 
                          35460 Staufenberg



brigens:  Wenn Sie auf der Suche nach einem Programmierer  sind,  der 
Ihrem Programm eine vernnftige GEM - Oberflche verpat,  dann  haben 
Sie ihn gefunden. Ich komme gut mit C und 680x0 - Assembler zurecht. 

